Logwar der Quadym: Harons Hand

„Schlafe fest, ruhig ist das Land
wo ein starker König wacht
und alles was dir schaden will
für immer ist in Stein gebannt
Denn so weit reicht Harons Hand.“

– Wiegenlied aus Keshtor

Die Saga von Logwar dem Barbaren schreitet voran, Schritt für Schritt. Inzwischen hat mein Protagonist sein Gladiatorendasein an den Nagel gehängt und zieht hinaus in die Welt. Er stößt schließlich auf eine Gruppe Kopfgeldjäger und schließt sich ihnen an. Der Haupt-Plot der aktuellen Episode kreist um eine große Festung, ein Gefängnis namens Harons Hand.

Der Barbar blickte zur Burg empor, die wie ein dunkles Mahnmal in den Himmel ragte. In den Tavernen und Gasthäusern Oskans hatte er unheilschwangere Geschichten über diesen Ort gehört, heimlich getuschelte Gerüchte und Halbwahrheiten. Es hieß, das Hochkönig Haron während seiner Tyrannei diese Festung auf einem alten Schlachtfeld errichten ließ, zur Abschreckung all seiner Feinde. Tief wurden die Kerker in den harten Boden des vom Krieg gezeichneten Landes gegraben, und hoch reckten sich die mächtigen Wehrtürme der Burg. Unzählige zur Zwangsarbeit verurteile Gefangene aus dem ganzen Reich mussten während der harten Bauarbeiten ihr Leben lassen. Ihre Leichen verscharrte man später unter dem künstlichen Hügel, der als Fundament der Festung diente. Von diesem Tag an sollte Harons Hand ein Hort der Angst und des Terrors werden. Noch heute war die Festung letzte Bleibe für Hochverräter, Ketzer, Rebellen und jeden, der es gewagt hatte, sich gegen das Reich zu erheben.

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Harons Hand?

Harons Hand ist inzwischen in den Klauen Malikarrs, einem untoten Magier. Es wird sich zeigen, ob Logwar und die Kopfgeldjäger in der Lange sind, dem unheiligen Treiben auf der Festung ein Ende zu machen.

Die obere Zeichnung zeigt ganz gut, wie man sich das Gefängnis in etwa vorstellen kann, den Felsen mal außer Acht gelassen. Das Bild zeigt eine frühe Concept Art Ironforges aus World of Warcraft und ist heute im Smithonian American Art Museum ausgestellt. Dieses Artwork gefällt mir um einiges besser, als die meisten anderen Werke aus diesem Kontext, die sich doch oft sehr cartoonesque präsentieren und wohl ein jüngeres, mit Mangas sozialisiertes Publikum ansprechen sollten.

© J.Islinger

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~ von 21ghostwriters - 2014/02/25.

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