Magazin: Federwelt

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Zeitschriften für Autorinnen und Autoren

Heute hat mir der Postbote die Federwelt ins Haus gebracht, eine Zeitschrift, die sich an Hobby- und Profiautoren richtet und durch viele Workshops, Fachartikel und Textbeispiele auszeichnet. Die aktuelle Ausgabe ist vollgepackt mit Inhalt und beschäftigt sich mit zahlreichen Themen, die mir am Herzen liegen und meine Arbeit betreffen. So beschreibt Karin Hertzer in ihrem Artikel  beispielsweise, wie man Nischenthemen mit Social Media groß herausbringt und bewerben kann. Und wenn Sword&Sorcery kein Nischenthema ist, dann weiß ich auch nicht. Gut, Autoren wie Joe Abercrombie firmieren mitunter inzwischen als New School of Sword and Sorcery und drücken das Thema nach der ganzen Herr der Ringe-Welle wieder mehr in den Fokus der Aufmerksamkeint – aber bis zu einer wirklichen Renaissance ist es noch ein weiter Weg. Hertzer kommt zu folgendem Fazit:

1. Es ist spannend und herausfordernd, ein Nischenthema zu besetzen. 2. Das Publizieren im Internet kann erstaunlich weite Welten öffnen, vor allem, wenn man einen eigenen Blog betreibt und über andere Autoren/Themen-Blogs kommuniziert. 3. Der persönliche Einsatz lohnt sich, wenn man sich der eigenen Sache mit viel Herzblut verschrieben hat.

Klingt ein bisschen allgemein, aber der Artikel geht tiefer ins Detail und liefert zahlreiche Denkanstöße. Das Gleiche gilt für den Artikel „Ich brauche ein Pseudonym!“ Claudia Luz erklärt auf 3 Seiten, wie sinnig ein Pseudonym ist, wie es helfen kann, und was man alles bei der Wahl beachten muss.

Mit Hilfe eines Pseudonyms die eigene Identität geheim zu halten, ist anstrengend. Je gewichtiger die Gründe für diesen Aufwand sind, desto eher lohnt es sich. Für Max Müller kann ein spannendes Synonym bspw. im eBook-Handel Wunder bewirken. Für alle anderen mag gelten, was Max Frisch in „Biedermann und die Brandstifter“ schreibt: „Aber die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Komischerweise. Das glaubt niemand!

Jungen Autoren kann ich die aktuelle Ausgabe der Federwelt nur ans Herz legen. Ebenfalls spannend sind folgende Beiträge:

18 – 22: Kurzgschichten schreiben lohnt sich!

22 – 23: Zurück zum Schreiben voller Schaffensfreude

36 – 37: eBooks unter die Lupe genommen: Was bringen sie ein?

17: Das Kopfkino zum Laufen bringen

47: Stilsicher werden mit Thorsten Hinck: Wort(neu)bildung

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~ von 21ghostwriters - 2014/03/11.

2 Antworten to “Magazin: Federwelt”

  1. Von der Federwelt habe ich noch nie etwas gehört, klingt allerdings spannend! Muss ich gleich mal im Internet recherchieren und eventuell sogar ein Abo beantragen!
    Danke für den Tipp 😉

    • Leider kein Fantasy-Kontext, nichtsdestotrotz lesenswert! Ich habe allerdings das Gefühl, dass sich die Zeitschrift an ein vorwiegend weibliches Publikum richtet. Sehr viele „Wohlfühl-Tipps“.

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