Video: Sword&Sorcery Gender-Equality

Von Anfang an dabei: Das nackte Weib

Von Anfang an dabei: Das nackte Weib

Obwohl viele Cover-Barbaren meist nicht viel mehr als einen Felltanga tragen: Wenn es bei Sword&Sorcery eines nicht gibt, dann ist es eine wie auch immer geartete Gleichstellung der Geschlechter. Wie bereits hier ausgeführt, ist die Rollenverteilung des Genres, bis auf wenige weibliche Helden wie Red Sonja oder Jirel von Joiry, relativ eindeutig und von einem patriarchalisch-ausgerichteten Sexismus geprägt: Männer sind Eroberer und Frauen Eroberungsobjekte. Ausnahmen können Zauberinnen sein, die ihre Lust an männlichen Gefangenen stillen, oder nymphomanische Amazonen. Nicht selten wird dabei eine sexuell-konnotierte Nacktheit inszeniert. Im Kontext des Genres dient Nacktheit zum einen der Akzentuierung der barbarischen Wildheit und Promiskuität seiner Protagonisten, rührt zum anderen aber auch aus der Tradition der Pulp-Magazine, die nackte Haut auf ihren Covern gern zum Zweck der “Kundenaquise” vorwiegend männlicher Käufer einsetzten. So war die halbnackte “Beute-Frau” meist obligatorisch und musste auch in den Geschichten einen “Sex&Romance”-Aspekt bedienen.

Das ganze Dilemma gibt es jetzt in einem passenden Video:

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~ von 21ghostwriters - 2014/04/22.

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