45 exklusive Set-Fotos von Star Wars VII [Update!]

 

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Schweine-Kreatur

Es geht wieder los: Anscheinend haben die Security-Leute von Disney und Lucasfilm nicht ordentlich aufgepasst, denn auf TMZ sind 45 neue Set-Fotos (Super Secret Spoiler Pics from the Set) des nächsten Star Wars Films von Regisseur J. J. Abrams (Cloverfield, Star Trek) aufgetaucht. Die geleakten Bilder zeigen neben einigen Komparsen vor allem Gebäude, einige technische Installationen und eine Kreatur, die Ähnlichkeit mit einem großen, grauen Wildschwein hat. Anhand einiger Details, kann man sicher davon ausgehen, dass das Set nach Tatooine gehört. So weit, so gut. Viel spannender sind allerdings die Schlüsse, die man aus dem gezeigten Material ziehen kann. Da wäre zum einen: Kein Blue – und Green-Screen! Okay, der Film wird auch über CGI verfügen, ganz klar. Aber es fällt wohlwollend auf, dass die große Schweinekreatur laut Insider-Infos ein Kostüm für fünf (!) Personen ist. Wo George Lucas vermutlich wieder irgendein künstlich aussehendes, computer-animiertes Wesen hingesetzt hätte, greift Abrams tatsächlich auf echte Materialien zurück. Das nenne ich mal einen positiven Trend. Und das nicht nur in Bezug auf Star Wars, sondern auf die Filmindustrie allgemein.

Zurück zu den Wurzeln?

McQuarrie-Torbogen

McQuarrie-Torbogen

Was ist mir noch aufgefallen? Richtig, dieses exotisch wirkende Objekt, beziehungsweise der Torbogen. Das ist nicht nur irgendein Tor, sondern stammt direkt aus einer alten Konzept-Zeichnung von Star Wars-Legende Ralph McQuarrie, die nie in der originalen Trilogie Verwendung fand. Hier wird also ganz bewusst an Material aus der Ursuppe der alten Saga angeknüpft, was insofern begeistert, als dass man bedenken muss, wie stark der von Lucas 1999 forcierte, optische Bruch zwischen neuer und alter Saga war. Klar, objektiv betrachtet sind die Fotos unspektakulär, aber wer ist hier schon objektiv? Ob es sich um eine Stadt, einen Teil einer Stadt oder eine Anlage (Schrottplatz, Schwarzmarkt, Arena?) im Nirgendwo handelt, halte ich für eine wichtige Frage. Mir gefiel der Wüstenplanet immer am besten, wenn die karge Landschaft dominierte und nur wenige Anzeichen von Zivilisation zu sehen waren. So war der Kontrast zu der kalten Technologie des  Imperiums gut zu spüren. Lukes Geschichte wurde so glaubhaft untermauert: von einem Niemand aus dem Nirgendwo zum Helden der Galaxis. Das Tatooine aus Episode I war mir immer zu überbevölkert und zu stark von CGI-Effekten dominiert. Keep it oldschool! Hier geht es zur Gallerie: TMZ

Update:  J. J. Abrams hat sich jetzt mit einer Videobotschaft von einem Set aus Abi Dhabi zu Wort gemeldet. Auch hier kann man eine neue Kreatur bestaunen, die erfreulicherweise ebenfalls gänzlich ohne CGI daherkommt. Denn egal, wie gut animiert das alles in neueren Filmen ist, wie „echt“ es wirkt – die alten Filme haben von diesem ganze besonderen Puppen-Charme gelebt, der das „Märchenhafte“ der Story hervorhob und betonte. Und während die Effekte aus Episode I – III heute schon wieder veraltet rüberkommen, entfalten die Puppen aus der alte Trilogie noch immer den selben Charme wie damals.

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~ von 21ghostwriters - 2014/06/04.

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