Das nächtliche Amfayo

•2014/10/02 • Schreibe einen Kommentar
Port Amfayo Grün

Die Stadt der Tausend Segel im fahlen Mondschein

Alle Logwar-relevanten Themen: Hier!

Sollte sich tatsächlich jemand die Frage gestellt haben: Ja, ich schreibe noch. Ich schreibe sogar viel und regelmäßig, und Logwars Portfolio an Abenteuern ist inzwischen recht üppig bestückt. Ich habe meinen Helden in die Gladiatoren-Gruben der schwarzen Vulkanstadt Oskan geschickt, ihn in die verfluchten Tiefen der Kerker-Festung Harons Hand erkunden lassen, und mich schließlich dafür entschieden, seine Vorgeschichte in der verdorbenen und nebelschwangeren Hafenstadt Port Amfayo zu beleuchten. Hier macht er schon bald Bekanntschaft mit übelgelaunten Einheimischen, der Stadtwache und einem mächtigen, wie mysteriösen Kult grüner Mönche. Und Logwars stets gültige Frage bleibt: Wer hat mein Weib verschleppt? Ob der Mönchsorden etwas damit zu tun hat? Weiterlesen ‚Das nächtliche Amfayo‘

Barbarian of the Week 4

•2014/09/30 • Schreibe einen Kommentar

Ein weiterer Frazetta, diesmal in schlichtem rot und grau. Dargestellt ist nicht etwa Conan, sondern Brak der Barbar, eine Figur, die der Feder des amerikanischen History-Romanciers John Jakes entstammt. Bevor Jakes mit seinen Büchern über den amerikanischen Bürgerkrieg bekannt wurde, verdiente er sein Geld mit klassischen Sword&Sorcery-Geschichten, die er (wie so viele seiner Kollegen) in den Fantasy-Pulps und Anthologien der 60er veröffentlichte.

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Brak der Barbar

Aus dem Klappentext der deutschen Erstveröffentlichung, Terra Fantasy, 1974:

BRAK, der Barbar  lebte in den nördlichen Steppen seiner Welt, bis seine Stammesgenossen ihn aus der Gemeinschaft der Krieger ausstoßen, weil er den Göttern seines Volkes die notwendige Weiterlesen ‚Barbarian of the Week 4‘

Game-Vorschau: Hellraid

•2014/09/23 • Schreibe einen Kommentar
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Verdammte Axt

Gerade gestern hatte ich erst darüber nachgedacht, dass es eigentlich viel zu wenig gute Sword&Sorcery-Games für PC und Konsole gibt. Überhaupt kommt es mir derzeit so vor, als ob der Rollenspiel-Markt seit Skyrim stark am abbauen ist. Auch Diablo III konnte darüber nicht hinwegtäuschen. Kommt dann doch mal ein vielversprechender Titel auf den Markt, dann handelt es sich meist um generische High Fantasy, vollgestopft mit bunter Magie, Elfen, Zwergen und Drachen. Das kann natürlich auch Spaß machen, mir persönlich fehlt aber eine Spiele-Serie, die etwas mehr down-to-earth ist. Nun bin ich kürzlich über den Trailer zu Hellraid gestolpert, ein First-Person Hack and Slay-Spiel, dass mich sofort Weiterlesen ‚Game-Vorschau: Hellraid‘

Was macht Logwar denn da?

•2014/09/23 • Schreibe einen Kommentar

Wie kommt er in diese Gruft? Und wer sind die Herren in den grünen Roben? Eine Leseprobe aus: Logwar und die grüne Priesterschaft (Arbeitstitel). Weiterlesen ‚Was macht Logwar denn da?‘

Barbarian of the Week 3

•2014/09/21 • Schreibe einen Kommentar

Ken Kelly ist vermutlich sowas wie DER Frazetta-Schüler – oder zumindest sein bester Kopist. Als Neffe von Frazettas Frau und vor allem durch seine Arbeiten für diverse Heavy Metal-Bands (Kiss, Manowar, Gates of Slumber) bekannt, hat Kelly auch Conan und anderen Sword&Sorcery-Helden auf Leinwand gezaubert. Das untere Bild ließ sich von mir nicht einordnen, zeigt aber vermutlich Conan, der bei einem piktischen Angriff in vorderster Front kämpft. Da keine der abgebildeten Figuren besonders dominant im Mittelpunkt steht, begeistert das Bild vor allem durch seine außergewöhnliche Farbgebung in sattem Blau.

Homepage: http://www.kenkellyfantasyart.com/page/page/6626981.htm

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Pictish Assault

Das Hyborische Zeitalter – Kapitel 1

•2014/09/13 • 1 Kommentar
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Cover von Ausgabe 7, August 1975

Mitte der 70er war Conan gleich in zwei Comic-Umsetzungen vertreten: Zum einem gab es die jugendfreundliche Conan the Barbarian-Reihe von Marvel, zum anderen das Schwarz/Weiß-Magazin The Savage Sword of Conan von Curtis. Im Gegensatz zum erstgenannten Comic unterlag TSSoC als „Magazin“ nicht dem sogenannten Comic Code, der zu damaliger Zeit als eine Art Prüfungsbehörde für jugendgefährdende Inhalte fungierte. Dementsprechend flogen bei Curtis dann auch vergleichsweise viele abgetrennte Köpfe durch die Luft. Das aber nur kurz als geschichtliche Einordnung. Ab Ausgabe 7 (August 1975) begann man bei TSSoC mit einer grafischen Umsetzung von The Hyborian Age, einem Essay aus der Feder Robert E. Howards, in dem er die Geschichte und Kultur seines von ihm erdachten Hyborischen Zeitalters niedergeschrieben hatte. Noch heute gibt dieses Essay ein beeindruckendes Zeugnis für die imaginative Kraft seines Autors. Hier soll nun also der erste Teil dieser grafischen Umsetzung folgen, die, wie ich finde, an Schönheit und Handwerkskunst ihres Gleichen sucht. In den kommenden Wochen werde ich auch die folgenden Kapitel einscannen und auf 21st century ghostwriter einstellen. Wir beginnen in der sagenumwobenen Zeit vor dem großen Katakylsmus, als Kull von Atlantis über das valusische Imperium herrschte, einer Epoche, die wir heute als das thuranische Zeitalter kennen … Weiterlesen ‚Das Hyborische Zeitalter – Kapitel 1‘

Barbarian of the Week 2

•2014/09/12 • Schreibe einen Kommentar

Diese Interpretation des bekannten Cimmeriers stammt aus der Feder des begandeten Zeichners Cary Nord, der 2004 „federführend“ in der Renaissance Conans als Comicfigur bei Dark Horse war. Sein eigenwilliger, oft ins impressionistische tendierende Zeichenstil wurde von Fans wie Kritikern einstimmig gelobt und oft in einem Atemzug mit Legenden  à la John Buscema und Barry Smith genannt.

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Conan aus der Comicreihe von Dark Horse

Hörspiel: Conan der Barbar

•2014/09/04 • Schreibe einen Kommentar
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Folge 3

„Er kam aus dem eisigen Norden zu den reichen Ländern des Südens. Die Narben auf seinem gewaltigen Körper waren wie die Landkarte der Straßen, die er sich mit der Waffe freigekämpft hatte. Söldnern, Kriegern, Zauberern und Dämonen gab er auf diesem Weg sein schartiges Schwert zu kosten. Königsthrone und Reiche, die nicht von dieser Welt waren, erbebten unter der ungebändigten Wildheit des schwarzmähnigen Barbaren. Unermessliche Schätze gewann er, und vertrank sie in übel beleumundeten Hafenkneipen. Schöne Frauen lagen ihm zu Füßen und versuchten ihn in Bann zu schlagen. Doch er blieb seinem Schwert treu. Er war Sklave, Pirat, Söldnerführer, Eroberer und König! Er war Legende und Wirklichkeit. Gefürchtet und geliebt. Sein Name überdauerte den Untergang von Atlantis: Conan von Cimmeria!“

Ich rätsel noch, an welche Zielgruppe sich diese Kassetten in den 80ern gerichtet haben. Kinder? Auf keinen Fall. Die Hörspiele sind verhältnismäßig brutal und strotzen vor Kraftausdrücken wie „stygische Hure“ oder „diebische Schlampe“. Also wohl doch eher ein erwaschsenes Publikum, eines, dass mit John Sinclair und Dan Cross vertraut war. Viel mehr kann ich auch gar nicht zu der Serie erzählen, außer, dass sie Weiterlesen ‚Hörspiel: Conan der Barbar‘

Film: Kull der Eroberer

•2014/09/03 • Schreibe einen Kommentar
Filmplakat

Filmplakat

Ja, Kull der Eroberer ist ein B-Movie. Und ja, Trash aus den 90ern ist er auch. Aber von der guten Sorte! Warum? Weil Kevin „Hercules“ Sorbo einfach einen verdammt sympathischen Barbaren abgibt, der zwar nur bei genauem Hinschauen an die literarische Vorlage Robert E. Howards erinnert, aber immerhin genug Eigeninitiative mit sich bringt, um den Film zu einem kurzweiligen Vergnügen zu machen.

Kull der Eroberer erschien 1997 und steht damit ganz am Ende einer Schwemme von Sword&Sorcery-Filmen, die mit Conan der Barbar begann, und in The Beastmaster, Conan der Zerstörer und Red Sonja ihre logische Fortsetzung fand. Die Handlung ist im selben Universum wie Conan angesiedelt, spielt aber weit vor dessen Hyborischem Zeitalter, als die Atlanter (also die Bewohner von Atlantis) noch Barbaren waren, die Hochkultur von Valusien ihren Zenit aber bereits überschritten hat. Howards Werk zugrundeliegende Idee, dass die jungen valusische Zivilisation einstmals den bösartigen Schlangenmenschen die Herrschaft über die Erde entrissen habe, und deren Bemühungen diese zurück zu gewinnen, sich bis  Weiterlesen ‚Film: Kull der Eroberer‘

Barbarian of the Week

•2014/09/02 • Schreibe einen Kommentar

Eine mehr als gelungene Interpretation der Conan Geschichte Black Colossus, zu Deutsch Natohk, der Zauberer. San Julian, der Künstler, hat sich allerdings auch ein paar Freiheiten herausgenommen, so ist Conan hier in typischer „Oberkörperfreihörnerhelmlederstulpen“-Barbaren-Kluft dargestellt. In der dazugehörigen Kurzgeschichte trägt Conan als Anführer der kuthchemenischen Armee eine schwere Plattenrüstung.

Homepage des Künstlers: http://www.sanjulian.info/

Black Colossus

Conan im Kampf mit Thugra Khotan

Bitte Helm tragen!

•2014/08/24 • 1 Kommentar
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Eine beeindruckende Auswahl Zeugs

Das ist natürlich der ultimative Traum eines jeden Fans, sich ein paar Original-Requisiten aus seinem Lieblingsfilm ins Regal zu stellen. Vor fünf Jahren gab es eine einmalige Auktion, bei der diese Schmuckstücke aus Conan the Barbarian und Conan the Destroyer unter den Hammer kamen. Wenn man bedenkt, dass Conan selbst für die damaligen Verhältnisse mit 20 Millionen $ ein ziemlicher Low Budget-Film war, kann man vor der Handwerkskunst der Austattung nur den Hut ziehen. Zugegeben, ich bin kein großer Freund des Valeria-Kostüms, aber der Gladiatoren-Helm hätte sich wahrscheinlich ziemlich nett auf meinem Schreibtisch gemacht. 1000 – 1500 $ klingt nach einem fairen Preis, 6000 $ sollten es am Ende werden. Meinen Glückwunsch an den stolzen Besitzer. Weiterlesen ‚Bitte Helm tragen!‘

The Sound of Steel

•2014/08/22 • Schreibe einen Kommentar

manowarintogloryrideÜber die der Sword&Sorcery-Gattung eigenen  Ästhetik habe ich  ja bereits hier und hier schon ausführlich geschrieben, nun soll es also um die musikalische Interpretation  des Genres gehen. Und wie es die Natur der Sache so will, werden wir vor allem im Bereich des Heavy Metal fündig. Das verwundert wenig, denn für Krieger, Schwerter, Äxte und ähnliche fantasy-related-items hatte diese härtere Spielart der Musik schon immer eine Schwäche. Eine der ersten wegweisenden Bands, die sich diese Ästhetik sowohl in ihrem Auftreten, als auch in ihren Songs zu eigen machte, kommt aus Amerika und ist heute eher für bierseligen Schunkel-Metal der einfachen Art bekannt. Damals waren Manowar mit ihren ersten Alben allerdings Pioniere des epischen und heroischen Heavy Metals. Weiterlesen ‚The Sound of Steel‘

SPQR W20

•2014/08/20 • 1 Kommentar

Nun, hier haben wir etwas Interessantes für die RPG-Fraktion: Einen zwanzig-seitigen Würfel aus dem 2. Jhd. n. Chr. Ein bisschen teuer, zugegeben.

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Der Begleittext zur Auktion erklärt uns: „Modern scholarship has not yet established the game for which these dice were used.“ Aber wir wissen es besser …

Port Amfayo, die Stadt der Tausend Segel [Update]

•2014/08/15 • Schreibe einen Kommentar
Der Mann fürs Grobe

Der Mann fürs Grobe

Ja, es geht weiter! Ein paar Verzögerungen, Uni, egal: Es sind Semesterferien und der virtuelle Federkiel kreist wieder. Wen es interessiert, kann jetzt schon mal ein wenig in Kurzgeschichte Nr. 3 reinschnuppern, die einen Prequel zu der eigentlichen Saga Logwars darstellt. Da meine Beta-Leser meinten, Logwars Motivation, Rache für sein entführtes und verschlepptes Weib zu nehmen, bisher zu stiefmütterlich behandelt wurde, habe ich den Prequel als Möglichkeit gewählt, hier ein bisschen Licht ins Dunkle zu bringen. Die bisher titellose Geschichte spielt einige Jahre vor den Ereignissen von Tod in Oskan, ist etwas kürzer und wird vermutlich auch als Hörbuch veröffentlicht. Bis dahin ist es aber wohl noch ein etwas längerer Weg, und obwohl die ersten beiden Geschichten beendet sind, harren sie ihrer Veröffentlichung. Leider hat mich meine Illustratorin im Stich gelassen und außer einigen Skizzen sitze ich ohne Cover-Artwork da. Ergo suche ich derzeit eine/einen neue/neuen Illustratorin/Illustrator. Wer jemanden kennt, darf sich gerne an mich wenden.

Nun aber zu der Story! Schauplatz des Prequels ist Weiterlesen ‚Port Amfayo, die Stadt der Tausend Segel [Update]‘

Schwarzenegger dreht Legend of Conan 2015

•2014/08/14 • 4 Kommentare
Film-Poster

Film-Poster

Die Dreharbeiten zu Terminator: Genesys laufen bereits – der Film wird am 1. Juli 2015 in die US-Kinos kommen. Wie das Online-Magazin „Screen Rant“ berichtet, schart nun auch The Legend of Conan in den Startlöchern. Im Frühjahr 2015 könnte die erste Klappe fallen.

Die genaue Handlung des neuen Streifens steht bislang ebensowenig fest wie die Entscheidung darüber, wer im Regiestuhl platz nehmen wird. Fest steht nur, dass Conan sich inzwischen als in die Jahre gekommener König Aquiloniens neuen Herausforderungen stellen muss. Anders verhält es sich mit den Drehbuchautoren. Laut „Screen Rant“ verfasste Chris Morgan (Wanted, Fast & Furious 7) einen ersten Story-Entwurf, aus dem Andrea Berloff (World Trade Center) nun ein Skript fertigt. Weiterlesen ‚Schwarzenegger dreht Legend of Conan 2015‘