Zwerge, Drachen, Zauberer und Elfen: Essay über Standard-Fantasy-Settings

•2014/12/18 • 1 Kommentar
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Hatten wir noch nicht genug von: Elfen

Das folgende Essay erschien am 14. Dezember auf Black Gate und beschreibt recht anschaulich die Stärken und Schwächen gängiger, „tolkienesquer“ (High)-Fantasy. Ich wolle immer etwas ähnliches zu Papier bringen, von daher kann ich mir den Aufwand jetzt sparen und bequem auf diesen fantastischen und ausführlichen Text verlinken:

Weiterlesen ‚Zwerge, Drachen, Zauberer und Elfen: Essay über Standard-Fantasy-Settings‘

Gastbeitrag: Was vom Hobbit übrigbleibt

•2014/12/12 • Schreibe einen Kommentar

Hey, hier schreibt Albert! Um es gleich vorweg zu sagen: Peter Jackson hat ein Meisterwerk von finalem Trilogie-Teil geschaffen – epische Schlachten mit grandiosen Einstellungen, tollen Momenten und einer würdigen Vollendung der Reihe.

Vor 11 Jahren. Für Herr der Ringe.

Filmplakat

Filmplakat

Der letzte „Hobbit“  blieb allerdings völlig hinter meinen Erwartungen zurück – und überhaupt leider weitestgehend unter seinen Möglichkeiten. Wenn ich rückblickend an den ersten Teil vor zwei Jahren denke, sind mir grandiose Aufnahmen in Erinnerung geblieben: Eine riesige Grube voller Zwergenbergwerker, die das „Herz des Berges“ (Arkenstein) finden. Endlose, prachtvolle Hallen, grandios gerüstete Krieger und eine Zeitlupen-Schlacht mit den Orks, die viel verspricht! Auch im zweiten Teil der Reihe besticht der Einsame Berg durch tolle Aufnahmen, nicht zuletzt dank Smaug und seinem Toben in der Goldhöhle. Das ist genau das, was man in diesen Filmen sehen will! Mit viel Hoffnung wartet man darauf, dass dieser Anspruch im dritten Teil in einem grandiosen Finale gipfelt. Doch von alledem sieht man im Finale der Trilogie leider so gut wie nichts! Weiterlesen ‚Gastbeitrag: Was vom Hobbit übrigbleibt‘

Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere: Special Effects

•2014/12/10 • Schreibe einen Kommentar
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Filmplakat

#EinLetztesMal lautet der deutschsprachige Hashtag zum letzten Hobbit Film von Peter Jackson, und alles in mir möchte sagen: Gott sei Dank!
Warum?
Weil ich finde, dass „der Hobbit“ ein ganzes Stück vom Weg abgekommen ist. Sprichwörtlich jetzt. Aber lasst mich das im Detail erläutern: Herr der Ringe war für sich genommen eine Art Novum auf der Leinwand, kannte man vorher klassische Fantasy doch eher als etwas stiefmütterlich behandeltes Genre, das sich in Filmen wie Willow, Labyrinth oder noch 1999 (oder war es schon 2000?) dem unsäglichen Rohrkrepierer Dungeons&Dragons erging. Das große Epos von J. R. R. Tolkien galt schlichtweg als unverfilmbar, Ralph Bakshis Versuch von 1987, es als Trickfilm auf die Leinwand zu bringen, darf – trotz aller Nostalgie – als gescheitert gelten. Umso mehr waren die Cineasten aller Länder erstaunt, als Peter Jackson (Bad Taste, Braindead) der große Wurf gelang. Zuerst langsam beginnend mit Die Gefährten (2001, 4 Oscars), dann weit ausholend mit Die Zwei Türmen (2002, 2 Oscars) und schlussendlich triumphal abschließend mit Die Rückkehr des Königs (2003, 11 Oscars). Weiterlesen ‚Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere: Special Effects‘

Empfehlung: C. L. Moore – Black God’s Kiss

•2014/12/09 • 1 Kommentar
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Klassisches Cover, klassischer Inhalt

Oder: Die erste Fantasy-Heldin von allen!

Gemeinhin gilt Sword&Sorcery ja als Männerdomäne. Muss es aber nicht, wie diese Heldin eindrucksvoll beweist: Jirel of Joiry stammt aus der Feder der US-amerikanischen Autorin C. L. Moore und wurde 1934 das erste Mal auf den Seiten des Weird Tales-Magazins der Öffentlichkeit vorgestellt. Bemerkenswert: Sie war nicht nur der erste Sword&Sorcery-Charakter nach Howards Conan, sondern auch der erste weibliche Charakter in diesem Genre überhaupt!

Moores Fiktion greift auf exotische Landschaften zurück, deren Beschreibung und Verortung stets eine Schlüsselrolle einnehmen und die Atmosphäre der Geschichte entscheidend prägen. Natürlich ist Jirel geschult im Umgang mit aller Art von Waffen, ihre wahren Stärken liegen aber in ihrem Temperament, ihrem eisernen Willen und ihrem Streben nach Unabhängigkeit. 2007 bracht Paizo (Pathfinder) alle fünf bekannten Jirel-Storys in einem Sammelband mit dem Namen Black God’s Kiss neu heraus, wofür man der Spieleschmiede gar nicht oft genug danken kann, drohte die Figur doch beinahe der unverdienten Vergessenheit anheim zu fallen.  Weiterlesen ‚Empfehlung: C. L. Moore – Black God’s Kiss‘

Das Hyborische Zeitalter – Kapitel 3

•2014/11/22 • 1 Kommentar

Zu Teil 1.
Zu Teil 2.

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Cover von Ausgabe 12, Juni 1976

Der dritte Teil der Hyborischen Geschichte deckt die Jahre 14.000 – 10.000 v. Chr. ab, und beschreibt den Aufstieg der hyborischen Zivilisationen, die wir heute aus den Conan-Geschichten kennen: Aquilonia, Shem, Ophir, Corinthia, Brythunia, Zamora, Zingara, Koth, Stygia usw. Auffällig ist, dass diese grafische Aufarbeitung von Howards Essay den Aufstieg und Fall von Acheron unterschlägt. Das Magierreich Acheron ist ein zentrales Handlungs-Element in Conans Sage (siehe Die Stunde des Drachen), von daher verwundert es mich ziemlich, dass es hier nicht auftaucht. Das Bildmaterial stammt aus The Savage Sword of Conan No. 12.

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And then there’s even this …

•2014/11/05 • Schreibe einen Kommentar

Eine Lovecraft-Bar in New York: http://lovecraftnyc.com/

Ich bin ein bisschen enttäuscht vom Interieur, da wäre mir mehr eingefallen. Ich meine, wo ist der Barkeeper mit den Fischaugen? Die nichteuklidischen Barhocker? Ein Billardtisch, dessen Löcher in eine andere Dimension führen? Das Grauen von Sandwich (srsly ich würde das auf die Karte packen)? Sind Backsteinwände und ein paar Einmachgläser schon Lovecraft. Immerhin, es gibt Red Hook Lager!

Korgoth of Barbaria [Cartoon]

•2014/11/02 • Schreibe einen Kommentar

Schwarzer Humor trifft auf dutzende Sword&Sorcery-Klischees. Obwohl von Kritikern und Publikum gelobt, beließ es der Sender Adult Swim bei einer Pilotfolge. Angeblicher Grund: Zu hohe Produktionskosten.

In a dark future wasteland, the great cities have risen and fallen, primordial beasts have reclaimed the wilderness and thieves and savages populate sparse, dirty towns. From the frozen north emerges a warrior known as Korgoth, and his merciless savagery may be his only key to survival.

– adultswim.com

Created by
Aaron Springer
Genndy Tartakovsky

Age of Conan Design Teil III: Stygien

•2014/10/24 • Schreibe einen Kommentar

…a black land of sorcery and nameless horror. Set the Old Serpent, men said, banished long from the Hyborean races, yet lurked in the shadows of the cryptic temples, and awful and mysterious were the deeds done in the nighted shrines.

– Robert E. Howard: The Hour of the Dragon

Zu Teil 1.
Zu Teil 2.

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Wenn es ein wirklich böses Reich in Age of Conan gibt, dann ist es Stygien. Zwar sind auch Aquilonier und Cimmerier keine Unschuldskinder, doch ihren Boshaftigkeit rührt mehr aus einem ewigen Überlebenskampf oder menschlichen Abgründen persönlicher Natur. Allein die Stygier haben Grausamkeit und Brutalität in ihrer Zivilisation institutionalisiert und daraus einen gesellschaftlichen, ethischen Imperativ geformt. Ihr Grad an Zivilisation misst sich in erster Linie an Bildung und Wissensdurst, wird jedoch durch ihr Streben nach Macht, Dominanz und Unsterblichkeit untergraben. Dieser sinistere Drang geht bis an die Grenzen menschlicher Existenz, und schließt Handel und Pakte mit Dämonen und Kreaturen von „Außen“ nicht aus. Kein Land hat so viele mächtige Zauberer hervorgebracht, darunter namhafte Legenden wie Thoth-Amon, Thugra Khotan und Xaltotun. Weiterlesen ‚Age of Conan Design Teil III: Stygien‘

Barbarische Übersetzung: Conan im Heyne-Verlag

•2014/10/22 • Schreibe einen Kommentar
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Conan, Heyne, 1967

Der Heyne-Verlag machte sich jüngst sehr verdient, indem er nach langer Abstinenz die Original Conan-Erzählungen Robert E. Howards neu übersetzen, und in drei wunderschön illustrierten Sammelbänden publizieren ließ. Natürlich ist es immer schwer, die Sprachgewalt eines ausländischen Autors wie Howard sinngerecht wiederzugeben, aber in diesem Fall hat man einen ganz guten Job gemacht.

Dass ein solcher Anspruch und Qualitätsstandard nicht immer garantiert war, musste ich jüngst am eigenen Leib erfahren. Um meine Conan-Sammlung weiter aufzustocken, hatte ich bei ebay einen ganzen Stapel alter Heyne-Schinken aus den späten 60ern ersteigert, die neben den bekannten Originalen auch die gesammelten Pastiches und „postmortalen Zusammenarbeiten“ von L. Spraque de Camp und Lin Carter enthielten. Weiterlesen ‚Barbarische Übersetzung: Conan im Heyne-Verlag‘

Das Hyborische Zeitalter – Kapitel 2

•2014/10/22 • 1 Kommentar
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Karte des Hyborischen Kontinents

Zu Teil 1.

Im zweiten Teil der Hyborischen Geschichte widmen wir uns den Nachwirkungen des Untergangs von Atlantis und Lemuria. Es ist ein Zeitalter des Verfalls und der Degeneration. Die überlebenden Atlanter fallen in ein Stadium tierhafter Barbarei zurück und reiben sich in endlosen Kämpfen mit den ebenso wilden, wie degenerierten piktischen Stämmen auf. Im Norden erheben sich neue Stämme: Die Hyperboreaner. Und im Süden reckt zum ersten Mal das finstere Stygien seinen Schlangenkopf aus den Schatten der Geschichte. Das Bildmaterial stammt aus The Savage Sword of Conan No. 8. Weiterlesen ‚Das Hyborische Zeitalter – Kapitel 2‘

Barbarian of the Week 5

•2014/10/21 • Schreibe einen Kommentar
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Marvels Thoth-Amon

Dieses Bild gehört mit seiner bedrohlichen Atmosphäre unzweifelhaft zu meinen Favoriten. Die Zeichnung stammt von Memed, einem jungen, türkischen Comic-Künstler und zeigt Conan Angesicht zu Angesicht mit einem stygischen (?) Magier. Um wen es sich dabei handelt, kann ich nicht zweifelsfrei bestimmen. Memed hielt sie diesbezüglich bedeckt, allerdings erinnert die gehörnte Kopfbedeckung an Marvels Interpretation von Conans Erzfeind Thoth-Amon. Vielleicht ein Hinweis, in der leicht expressionistischen Darstellung aber nicht wirklich zu erkennen. Wer möchte, kann sich mehr Bilder von Memed (auch zu anderen Themen und Figuren) auf dessen Homepage angucken: Memed: Comic Art & Concept Design

This stylish piece of art is one of my favourites. Done by Memed, a young artist hailing from Turkey, the painting shows Conan face to face with some nameless fiend of stygian descent (look at the snakes!). The sorcerer could be Thoth-Amon, due to the horned helmet, which resembles an early and classical interpretation of the evil wizard by Marvel. Check out more stuff done by Memed on his homepage: Memed: Comic Art & Concept Design

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Conan vs. Sorcerer

Conan kommt als Tabletop [Kickstarter]

•2014/10/13 • Schreibe einen Kommentar

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Wisse, o Prinz, dass zwischen den Jahren, als die Ozeane Atlantis und die strahlenden Städte verschlangen, und jener Zeit, als die Söhne von Aryas aufstiegen, ein unbekanntes Zeitalter existierte, in dem auf der Welt prachtvolle Königreiche wie kostbare Tücher unter den Sternen ausgebreitet lagen. […] Das stolzeste Königreich der Welt aber war Aquilonien, das unumstritten im träumenden Westen herrschte. Hierher kam Conan der Cimmerier, schwarzhaarig und düsteren Blickes, das Schwert in der Hand – ein Dieb, ein Plünderer, ein Mörder voll gewaltiger Melancholie und gewaltiger Heiterkeit, um mit den Sandalen an den Füßen die edelsteingeschmückten Throne dieser Welt zu zertreten.

– Die Nemedischen Chroniken

Gute Neuigkeiten für Conan-Fans: Die Abenteuer des Barbaren gehen auch auf den Spieltischen nicht zu Ende. Ein neues, miniaturbasiertes Tabletop bemüht sich, über Kickstarter das Licht der Welt zu erblicken. Und Ares Games hat es geschafft, Age of Conan (nicht zu verwechseln mit dem MMORPG) per Crowdfunding endlich die Expansion zu spendieren, die es verdient hat. Weiterlesen ‚Conan kommt als Tabletop [Kickstarter]‘

Age of Conan Design Teil II: Cimmerien

•2014/10/09 • 1 Kommentar
Konzept für cimmerische Hütten

Konzept für cimmerische Hütten

Zu Teil 1.

Wählt man als Rasse „Cimmerier“, so landet man nach dem Einstieg in Tortage im Conall-Tal, der Heimat von Conan und seinem Stamm. Hier prägen vor allem hohe, schneebedeckte Berge, Wasserfälle und Baumriesen das Bild der Landschaft. Ausgangsbasis für Erkundungen ist Conarch, das Hauptdorf des Barbaren-Clans. Über ein hügeliges Gebiet verstreut, und von Palisaden eingehegt, besteht die Siedlung vor allem aus runden, zeltartigen Hütten (siehe Konzeptzeichnung) und größeren, strohgedeckten Langhäusern. Die Architektur weist dabei sowohl kelto-gallische, wie auch germansiche Einflüsse auf, wobei man in Größe und Dimension von den historischen Vorbildern abweicht. Alles wirkt etwas mächtiger, dunkler und wuchtig. Charakteristisch sind vor allem die achteckigen Wachtürme. Weiterlesen ‚Age of Conan Design Teil II: Cimmerien‘

Conan 2011: Eine späte Nachbetrachtung

•2014/10/07 • Schreibe einen Kommentar
Film-Poster

Film-Poster

Wie älteren Lesern bereits bekannt, werde ich an dieser Stelle sicherlich NICHT den 2011er-Conan von Marcus Nispel verteidigen. Der immer noch aktuelle Spross der Conan-Reihe ist nach wie vor enttäuschend, lieblos und halbgar. Ich werde ihn aber auch nicht in Gänze verdammen. Stattdessen habe ich mir das Machwerk noch einmal zur Brust genommen und herausgearbeitet, was an diesem Film sehenswert war … und was nicht.

Zunächst betrachten wir die Quelle: Nach heutigen Standards zählt Robert E. Howard zu den einflussreichsten und wichtigsten Fantasy-Autoren des 20. Jahrhunderts. In den 20er und 30er Jahren –  also der kurzen Zeit seines kreativen Schaffens – war das allerdings nicht der Fall, und Howard musste seine skandalösen, wie aufsehenerregenden Abenteuer-Geschichten bei Weird Tales und anderen Pulp-Magazinen an den Kunden bringen. Und obwohl wir diese Ära heute mit einem Anflug romantischer Verklärung als das goldene Zeitalter der Pulps bezeichnen, dürfen wir nicht vergessen, dass diese Magazine damals – obwohl von der breiten Masse konsumiert –  als „schmutzig“ und „anrüchig“ galten, und in literarischen Kreisen dementsprechend despektierlich behandelt wurden. Sex und Gewalt waren die herkömmlichen Zutaten einer guten Pulp-Story und Howards Arbeiten sind, obgleich prosaisch überaus wertvoll, voll davon. Was damals obszön erschien, ist für uns heute normal und wir können uns nur wundern, wie schockierend die Beschreibung eines weiblichen Busens im prüden Amerika der 20er empfunden wurde.  Nur hin und wieder schimmert noch ein Stück rohe Brutalität durch, die selbst für unsere heutigen Lesegewohnheiten unorthodox erscheinen mag. Etwa in Ymirs Tochter, wo wir Conan als Charakter kennenlernen, der selbst vor einer Vergewaltigung nicht zurückschrecken würde. Das passt nicht in unsere Vorstellung einer Heldenfigur und ruft deutlich vor Augen, dass der schwarzhaarige Cimmerier eben kein edler Recke, sondern ein dunkler und doppelbödiger Krieger ist, dessen barbarische Herkunft nur schwer verleugnet werden kann.

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Age of Conan Design Teil I: Aquilonien

•2014/10/05 • 1 Kommentar
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Nichts für Kinder!

Das Conan-Franchise hat ja nun schon allerhand kuriose und weniger kuriose Blüten hervorgebracht, von denen wir etliche hier bereits besprochen haben: Comics, Brettspiele, Hörspiele, um nur ein paar davon zu nennen. Nicht zuletzt die Conan-Filme, deren Qualität von fantastisch (1982), über mies (1984) bis hin zu mäßig-durchwachsen (2011) schwankt. Und selbstverständlich gab es schon immer Versuche, die Figur des cimmerischen Barbaren in Videospielen umzusetzen. Conan: Hall of Volta machte 1984 den Anfang, gefolgt von The Cimmerian 1991 und Conan: The Dark Axe im Jahr 2004, welches sowohl auf R. E. Howards Originalen basierte, aber auch Elemente des 82er Films und Ideen aus den Werken von Lin Carter und L. Sprague de Camp übernommen hatte. Danach blieb es längere Zeit ruhig um den schwarzmähnigen Krieger. 2008 kam dann schließlich mit Age of Conan (AoC) das sehnlichst erwartete MMORPG (auch: Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) auf den Markt. Es startete stark, blieb aber hinter den hohen Erwartungen zurück und verlor dann rasch an Zuspruch. 2011 entschloss sich der Publisher, AoC als überarbeiteten free to play-Titel anzubieten, was zu einer Art Renaissance des schon verloren geglaubten Titels führte. Bis heute erfreut sich AoC als eine Art reifere Alternative zu World of Warcraft wachsende Beliebtheit. Weiterlesen ‚Age of Conan Design Teil I: Aquilonien‘